72-Stunden-Aktion auf dem Moritzplatz gestartet

(pba) Mit einer großen Auftaktveranstaltung auf dem Augsburger Moritzplatz ist heute Nachmittag der diözesane Startschuss für die 72-Stunden-Aktion gefallen. Die Schirmherren Weihbischof Florian Wörner und Dr. Simone Strohmayr (MdL) haben die bundesweite Aktion des BDKJ damit offiziell für den Diözesanverband Augsburg eröffnet. Auch der Europaabgeordnete Markus Ferber war bei der Eröffnung dabei. „In den kommenden 72 Stunden wird von euch Nächstenliebe gelebt“, wandte sich der Weihbischof an die zahlreichen Jugendlichen auf dem Moritzplatz.

Diözesanweit engagieren sich in den kommenden 72 Stunden mehr als 3.500 junge Menschen in 150 sozialen und ökologischen Projekten. Mit dem Ziel, die Welt ein Stückchen besser zu machen, werden die Gruppen unter anderem Spielplätze erneuern, nachhaltige Lebensräume schaffen oder Nachbarschaftsfeste organisieren.  

Weibischof Florian Wörner bedankte sich in seinem Grußwort für dieses Engagement, welches ganz der Linie Jesu und seinem Auftrag „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“ entspreche. „Ihr seid zur Nächstenliebe berufen und setzt diese nun in euren Projekten um, ohne auf die Uhr zu schauen und zu fragen, was habe ich selbst davon.“ Dieses Zeugnis der Liebe und Nächstenliebe erfülle ihn mit großem Stolz, sagte er.

Bevor die Jugendlichen schließlich mit dem Segen des Weihbischofs an die Arbeit geschickt wurden, erhielten alle Teilnehmer/-innen ein grünes Aktions-T-Shirt. Für vier Gruppen wurde es dann noch einmal richtig spannend. Erst kurz vor Start erfuhren sie ihre Aufgaben für die nächsten 72 Stunden, die stellvertretend für alle anderen Projekte auf der Bühne vorgestellt wurden.

Für eine ausgelassene Stimmung auf dem Moritzplatz sorgten die Streetband „Scarafones“ sowie zahlreiche Mitmach-Aktionen und natürlich der Countdown für die Luftballon-Aktion, bei der ein Meer aus grünen Luftballons in den Himmel stieg. Annemarie Leis, Geschäftsführerin des BDKJ-Diözesanverbands, zeigte sich angesichts der guten Stimmung auf dem Moritzplatz zufrieden und erwartungsvoll. „Die Jugendlichen freuen sich, die Stimmung ist super und das Wetter könnte nicht besser sein. Das sind beste Vorrausetzungen für eine tolle 72-Stunden-Aktion.“